Eine Baci ist ein lebendiges Ritual mit jahrhundertealter Tradition um besondere Momente im Leben wie Geburt, Verabschiedung oder Rückkehr zu zelebrieren.
In Laos oder Nordthailand wird die Baci von Familien und deren Freunden häufig praktiziert. Oft nehmen zwischen 25 und 200 Personen daran teil. Um ein mit Blumen geschmücktes Silbergefäß versammeln sich Gastgeber und Gäste. Ein Dorfchef oder buddhistischer Mönch sprechen meist auf Sanskrit die Segenswünsche aus.
Danach bindet jeder weiße Baumwollbänder um die Handgelenke der Gastgeber und individuelle Wünsche werden ausgesprochen. Im Prinzip darf jeder jedem ein Baci-Band ums Handgelenk binden und dabei seine Herzenswünsche äußern.

Im Anschluss an die Baci wird das Buffet eröffnet, laotische Speisen neben Bier und Reisschnaps gehören zum geselligen Beisammensein. Die Baci findet immer vor der laotischen Geisterstunde um ca. 17h statt. Die Baci-Bänder bleiben meist für mehrere Tage oder länger am Handgelenk.


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